Zur WM auf dem Sofa

Heute spielt Deutschland, geplant war noch mal einen Nacht wo zu übernachten und heute Abend dann das Spiel zu sehen. Es kam anders. Als wir endlich gegen Mittag los fahren, und mir das Navi meldet noch 500km bis nach Hause und ich erfahre dass das Spiel erst um 20:45Uhr beginnt, beschließe ich durch zu fahren. Laut Navi kommen wir um 19:30Uhr zu Hause an. Also aufs Gas und mit Rückenwind nach Hause. Pünktlich zum Eröffnungsspiel sind wir wieder heil zu Hause.

RESÜME: Schön wars!

Les Dombes

Wir verabschieden uns von der Ardeche und treten die erste Etappe in Richtung Heimat an. Noch einmal schickt uns das Navi über einen Paß auf knapp 800 Höhenmeter. Dann haben wir das schlimmste hinter uns. Zügig geht es auf gut ausgebauten Strecken der Heimat entgegen. Unterwegs halten wir nocheinmal bei LIDL und kaufen die letzten französischen Spezialitäten. Auch nutzen wir die Gelegenheit für sehr günstige 1,29€ zu tanken. Dann geht es weiter Richtung Lyon. Auf der Stadtumfahrung erwischt uns dann im Feierabendverkehr das absolute Verkehrschaos. Nur wo stehen heute Nacht? Da fällt mit der Vogelpark bei Les Dombes ein. Diesen nehmen wir als Tagesziel und halten voll drauf zu. Als wir ankommen ist er schon geschlossen und eine große Menschenmenge steuert auf den Park zu. Wir lesen das dort heute ein Konzert stattfindet. Bei geöffnetem Fenster lauschen wir der Musik.

Ardeche die zweite

Es ist traumhaft schön hier. Der kleine Bergpass bringt den Golf zwar an seine Grenzen, aber so tuckern wir mit 20-30km über die Route über der Ardeche. Wir halten an vielen der zahlreichen Aussichtspalttformen, wir machen sehr viele Fotos und auch die Videokamera wird gezückt. Wir schauen uns noch die Madeleinegrotte (8,50€) an, diese ist sehr beeindruckend. In  Ihr ist fast alles zu sehen – Stalakmiten und Stalaktiten. Sie ist die Größte Grotte in dieser Region. Danach sind wir zu den Lavendelfeldern gefahren, die für Andrea eine besonderheit darstellten. Die Suche nach einem passenden Stellplatz für die Nacht erweist sich als schwierig. Viele Einträge im Navi sind nicht richtig. Und so fahren wir bis Voguè wo sich am Friedhof ein Stellpaltz befindet.

Ardeche/Aiguèze

Nach gut eineinhalb Wochen soll es langsam Richtung Heimat gehen. Wir brechen bei schlechtem Wetter auf und fahren in die Ardeche. Gegen 10:30 Uhr geht es los. In Salin-de-Giraud haben wir noch Wasser getankt uns nochmal gewaschen, kauften noch beim ansässigen SPAR einen Salami. Am Strand wollten wir uns noch von Rosi und Manni verabschieden, trafen aber nur Rosi, Hund und Pappagei an. Bei Manni hatten wir Glück, wir trafen ihn noch bei der Versorgungsstation. Nach großer Verabschiedung und einem Streit mit einer Französischen Frau (wegen laufendem Wasser und den sich ansässigen Mücken) fahren wir um 13:30 los in Richtung Ardeche. Als wir ankommen tut sich vor uns Europas größter Canyon auf – die Ardeche. Wir übernachten in Aiguèze wo sich einer der sehr seltenen Stellplätze in der Ardeche befindet