Richteralp – unterer Gaisalpsee – oberer Gaisalpsee – Gaisfußsattel – Gaisalpfuß – Gaisalphorn

Wieder ging es um 11 Uhr los, der Anstieg ist wieder der selbe über die untere Richteralpe  hinauf zum unteren Gaisalpsee dann geht es weiter zum oberen Gaisalpsee der zu einer kümmerlichen dreckige Pfütze vertrocknet ist. Dort oben sind die Kühe so zutraulich dass man sie sogar streicheln kann. Nun habe ich ja bereits einen Höhe von 1769 Höhenmeter erreicht und beschließe nun auf den nur eine dreiviertel Stunde entfernten Gaisfußsattel zu erwandern. Dort oben angekommen besteige ich noch den Gaisalpfuß – was dann auch für heute genug sein sollte. Oben aus dem Gaisalpfuß begegne ich einem der letzten Bergsteiger für diesen Tag. Wir kommen ins Gespräch und er erzählt mir das er gerade vom Gaisalphorn käme das wäre nun auch nicht mehr weit und in gut einer Stunde zu erreichen. Das würde ich schon schaffen. Frohen Mutes zog ich los Richtung Gaisalphorn was sich zunächst als recht einfacher Weg aussah, entpuppte sich wenig später als Schwierigkeitsgrad SCHWER. Und ich ganz alleine dort oben. Teilweise war dort oben der Pfad nicht mehr breiter als ein Schuh und rechts und links ging es hunderte von Meter steil abwärts. Vollbepackt mit Adrinalin ging ich weiter und erreichte heil das Gaisalsphorn. Dort oben machte ich erst mal Rast um danach  über Richtung  Rubihorn den Heimweg anzutreten. Auf was hatte ich mich da eingelassen, ein Klettersteig  der wie schon wähnt den Schwierigkeitsgrad SCHWER hatte. Naja ich kam heil unten wieder an, hier ein paar Bilder vom Tag.

Reichenbach – unterer Gaisalpsee – Rubihorn

Heute Morgen so gegen 11 ging ich los. Es war leicht bewölkt und somit optimal zum wandern. Schon eine halbe Stunde später ging es vorbei an der Unteren Richteralpe in Richtung Gaisalpsee. Zunächst verlief alles Problemlos und ich kam gut vorran. Doch auf einemal bekamm ich einen Schmerz in der linken Brust. Zunächst dachte ich mir nichts dabei, wird wohl ein Wirbel verrutscht sein und das strahlt jetzt nach vorne. Doch der Schmerz wurde immer heftiger und ich hatte zunächst das Herz in verdacht. Doch als der Schmerz immer schlimmer wurde kan auch die Erinnerung wieder, wo und wann ich diesen starken Schmerz schon mal hatte.

Es war im Februar 2011 als Andrea und ich in München bei Ihrer Familie waren. Untergebracht waren wir bei Anni & Bernd schon Tage vorher hatte ich mal wieder meine Allergie! Die muß wohl irgendwie auf die Lunge geschlagen haben und so hatte bekam ich eine Lungenenzündung. Zum Glück bestand Andrea darauf mit mir ins Krankenhaus zu fahren, sonst würde ich wohl heute nicht mehr hier sitzen – denn man erstickt einfach. Danke nochmal!

Es war also die Lunge die sich über die enorme Leistung die sie jetzt zu bringen hatte heftig beschwerte. Aber jetzt aufgeben so ganz ohne ein Ziel erreicht zu haben – NEIN! da verliert man ja vor sich selbst die Achtung! Weiter gehts! Und so erreichte ich – wenn auch unter großen Schmerzen den unteren Gaisalpsee. Geschafft! Da lag er nun vor mir der See.

Nun so ein See ist ja eigentlich noch kein wirkliches Ziel in den Bergen. Und als ich am See ankam waren die Schmerzen auch schlagartig wieder weg. So überlegte ich hin und her weiter gehen oder zurück. Vor ca. 10 Jahren bin ich die angegeben Strecken in der Hälfte der Zeit gelaufen heute kann ich froh sein wenn ich es in der vorgegebenen Zeit schaffe.

So stand jetzt zur Auswahl gleich das Nebelhorn oder des benachbarte Rubihorn. Ich meinte mich noch zu errinern das das Rubihorn gar nicht so schwer zu erklimmen sei. So lief ich los um den See um den Auftrieg zum Rubihorn zu nehmen. Was auf ebener Strecke ein Kinderspiel war erwies sich bei der ersten Steigung als Qualvolle Tat. Zu wenig Sauerstoff im Blut hat ja weitreichende Folgen für den ganzen Körper von Kopf bis Fuß werden ja alle Organe mit zu wenig Sauerstoff versorgt.

So wurden die Schmerzen immer größer und der Abstand der Pausen immer kleiner. Doch aufgeben wollte ich nicht. Erst ein Gipfel ist ein Ziel! So dachte ich mir es sind ja genügend Leute unterwegs also wird mich im Notfall schon jemand finden. Doch nach und nach überholten mich eben immer mehr und von untern kamen kaum noch Leute nach die kamen jetzt schon fast alle von oben zurück – tolle Aussichten!!! Dann zogen dunkle Wolken auf und hüllten alles in Nebel, super!!! Ich kam aber auch diesmal in der vorgegeben Zeit – trotz Pausen – nach 1,5 Stunden auf dem Gipfel des Rubihorn an. Dort erwartete mich ein überwältigender Blick zu allen Seiten auch rüber zum Nebelhorn was immer mal wieder in den Wolken verschwand. Nach einer halben Stunde Pause auf dem Gipfel und Eintrag ins Gipfelbuch ging es wieder zum Abstieg. Gut zwei Stunden später um 18 Uhr war ich wieder am Parkplatz in Reichenbach. Dann fuhr ich noch schnell zum ALDI nach Sonthofen. Und schaute mir auf dem Rückweg einige Stellplätze an. Dann gönnte ich mir noch einen Apfelkuchen.

Sonntag Abfahrt

Heute ist der letzte Tag vom Prayerfestival bis alles rum ist bis man gefrühstückt hat und sich verabschiedet hat, den Wohnwagen reisefertig gemacht hat ist es dann eben doch 15:30 Uhr. So mache ich mich auf den Weg nach Reichenbach bei Oberstdorf im Allgäu. Auf der Autobahn ist für einen Sonntag einiges los. Aber immerhin bleibt mir der LKW Verkehr erspart.

So erreiche ich um 18 Uhr Reichenbach, alles ist anders als vor 10 Jahren, ein Parkautomat haben sie aufgestellt Tagesgebühr 2,50€ damit kann man leben. Aber schon weit vor dem Parkplatz ein Schild für Wohnmobile von 19-7 Uhr Parken verboten. Wie gut das ich kein Wohnmobil habe.

So nutze ich noch die letzte Stunde und erwandere die Gaisalp die in einer guten Stunde erreicht ist. Oben angekommen möchte ich mir ein Stück Apfelkuchen gönnen doch ich bekamm nur die lapidare Aussage wie haben nur noch zu trinken. Gut dann eben kein Kuchen. So sitze ich noch etwas vor der Alm und lege dort eine Schmusestunde mit den Katzen der Alm ein und genieße die Abendstimmung. Dann geht es zum Abstieg diesmal nehme ich nicht die Straße sondern den Weg der dierekt am Tobel einem Sturzbach entlang geht. Eine halbe Stunde später bin ich wieder am Wohnwagen. Ich schaue mir die einzelnen Parkplätze an und komme dann zu dem Ergenis das ich doch dort wo ich stehe die beste Aussicht habe.

 

Eröffnung Prayerfestival

Heute beginnt um 17 Uhr das Prayerfestival. Bis dahin ist noch einiges vorzubereiten und auch ich bin mit von der Partie.

Das Wetter ist wunderschön ein wolkenloser Himmel versüßt den Tagesstart und auch die Solarzellen arbeiten brav vor sich hin. Das Prayerfestival wird von Radio Horeb übertragen und so kann ich hier im Wohnwagen alles Aufzeichnen. So ne Satellitenübertragung ist schon was feines.

Abfahrt

Heute morgen gibts erst mal Frühstück, der Frühstücksservice ist 1a. So gibt es Laugenbrötchen & Croissant. Danach geht die Suche nach einem 12 Volt Netzteil für den Laptop los. Bei Arlt werde ich dann fündig und ergattere ein Netzteil was völlig überteuert ist. Was soll`s es muß ja sein.

Zurück wird erst mal aufgeräumt und klar Schiff gemacht für die Abfahrt. Danach gehe ich im nahegelegenen Schwimmbad ne Stunde schwimmen.

Dann breche ich auf es geht Richtung Pfaffenhofen an der Roth genau genommen nach Marienfried zum Prayerfestival der Jugend 2000. Als erste muß ich quer durch Ulm mit meiner roten Plakette in einer Stadt in der nur die grüne erlaubt ist läuft es recht flott trotz der vielen Baustellen.

Gegen 18 Uhr erreiche ich Marienfried wo ich mich erst mal bis Sonntag einrichte.

Dann erkunde ich die Lage es hat sich einiges hier geändert, kaum wieder zu erkennen. Das mögen jetzt gut 22 Jahre her sein seit ich das letzte Mal hier war. Es weht ein frischer Wind und die Temperaturen lassen auch zu wünschen übrig.

Ich treffe ein paar bekannte Gesichter auch Manuel aus Deidesheim läuft mir hier über den Weg, mein Gott ist das alles lang her.

Für die nächsten Tage wird wohl mit 1500 Besuchern zu rechnen sein – wie gut das ich meinen Parkplatz schon habe.

Einkaufen und Kundendienst Solarzellenschaden

Heute Mittag war ich einkaufen, die überlebenswichtigen Dinge, die ich durch die unschönen Umstände vergessen hatte.

Sonst war heute nicht viel los. Der Nachbar lud mich zum Kaffe ein und ich kümmerte mich um seinen Computer dabei schrotte ich mir beide 12 Volt Netzteile und habe nun keinen Ersatz mehr auch die 230 V Netzteile habe ich nicht dabei. Wenn nun die Akkus leer sind wars das dann mit Internet…

Und weil das wohl alles noch nicht reicht, ist eben noch die Solarzelle verreckt.

Wenns kommt kommt immer alles!!!

Blaubeuren/Blautopf

Heute morgen um 6 Uhr werden wir von Ohrenbetäubendem Lärm geweckt. Zuerst denke ich an einen Rasenmäher dafür war der Lärm aber zu gleichmäßig und wer mäht Sonntags schon den Rasen? Als ich die Rollos öffen kann ich durch angelaufene Scheiben nix erkennen. So öffne ich das Seitenfenster. Und was sehe ich da…

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den Start von zwei Heißluftballons die direkt neben uns auf der Wiese starten.

Nun sind wir eh schon alle wach und so stehen wir dann auf und Frühstücken erst mal gemeinsam. Am Mittag fahren wir mit dem Cabrio nach Blaubeuren um uns den Ort und vor allem den Blautopf (http://de.wikipedia.org/wiki/Blautopf) anzusehen.CIMG4343

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CIMG4353Am Abend hieß es dann Abschied nehmen, die beiden müssen wieder nach Hause. Da kommt mir das Lied von Polarkreis 18 in den Sinn – Allein allein…..

 

 

 

Theater am Abend

…ein Zirkuszelt. Was von weitem wie ein Zirkus aus sieht entpuppt sich bei näherer Betrachtung zu einem Theater. Nächste Vorstellun heute 20 Uhr.  Wir beschließen das Theater „Der Vorname“ zu besuchen (http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Vorname_%28Film%29). Eine sehr gelungene und humorvolle Darstellung erwartet uns.

Danach Grillen wir noch und sitzen bis nach Mitternacht zusammen.

In Ulm und um Ulm und um Ulm herum

Heute Morgen um halb Elf fuhren wir mit den Rädern von Bad Blau/Blaustein Richtung Ulmer Innenstadt. Dort besichtigeten wir das Ulmer Münster und flanierten am Donauufer. Nach der Erkenntnis, dass das schiefe Haus von Ulm, gar nicht so schief ist, aßen wir ein völlig überteuertes Menü bei Kochlöffel und gingen noch einen Kaffee trinken. Durch Zufall landeten wir auf dem CSD Ulm. Schnell weg dachten wir uns und begaben uns auf den Weg zu unseren Räder um den Heimweg anzutreten. Gegen frühen Abend kamen wir wieder am Wohnwagen an und gehen noch ein wenig spazieren da entdecken wir…

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Steile Fahrt in die Nacht

Gegen Abend geht die Reise Richtung Ulm.  Auf der Autobahn ist wenig los und dennoch immer wieder ein Kampf  mit den LKWs. Irgendwann wird mir die Überholerei und der dabei entstehende Soog zu doof und aus den gemütlichen 80km/h Reisegeschwindigkeit, werden 100 km/h soweit das möglich ist. Denn schon bei Karlsruhe genehmigte sich der Motor eine Temperatur von 110°C. Also Heizung an und weiter  das gleiche Spiel dann am Aichelberg und an der Geislinger Steige. Danach geht es recht eben weiter und so erreiche ich gegen 22 Uhr den Stellplatz in Bad Blaustein am Schwimmbad Bad Blau.

Dort warten schon meine Freunde Chris und Nadine mit dem vorgeheitzen Grill. Aufgund akuter Erschöpfung, endete der Abend früh.

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